RADKAMPF

BRANDENBURG

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Ende der Eiszeit

3. Lehniner Hasenrasen

In irreführender Weise suggeriert das Wort Frühling, daß diese Jahreszeit früh im Jahr zu bestaunen ist. In Mitteleuropa sind die Zeiten warmer Märztage jedenfalls scheinbar vorbei und auch zum Aprilbeginn begrüßten zugefrorene Pfützen die Besucher der ersten MOL-Cup-Etappe 2018 auf dem Truppenübungsplatz Lehnin/Brück. Zum Glück dürften sich die meisten Starter wohl noch nicht von den Winterklamotten umgewöhnt haben müssen. Immerhin was ...

Nach den nicht gerade wenigen witterungsbedingten Rennabsagen der letzten Wochen wollten wir natürlich nichts anbrennen lassen. Unser Org-CEO Melle durfte in der Woche vor dem Rennen zwar noch reichlich Magensäure produzieren sowie den Besatz an natur-grauem Haar auf ihrem Haupt erhöhen, aber am Ende wurden alle Stickereien mit der heißen Nadel von Erfolg gekrönt.
Auch der Arbeitseinsatz am Ostersonntag war dringend notwendig, denn - glaubt es oder glaubt es nicht - die Knüppeldammstrecke kurz vor dem Ziel glich am Renntag im Vergleich zum vorherigen Zustand nahezu einer frisch gereinigten Autobahn.
Als Mitausrichter mit an der Strecke standen Bodo und Ali von unser Nachbarsparte „Laufen und Rad“ des SV Kloster Lehnin.

Den Beginn markierten die Senioren 2, die Punkt 10:30 auf die Strecke gingen. Hier gab es praktisch direkt nach dem Start eine 2-Mann-Attacke, die zunächst an der langen Leine und in Sichtweite gelassen wurde. Da im Feld aber sehr unrhythmisch gefahren wurde, wuchs der Vorsprung immer weiter an und das Duo kam tatsächlich durch. So siegte am Ende Martin Peters vor Sascha Schneider. Den Spurt des recht großen Hauptfeldes entschied Oliver Schneider für sich. Die Radkämpfer Thomas, René und Christian zeigten sich zwar immer mal wieder an der Spitze des Feldes, konnten aber den Bock auch nicht umstoßen und standen ergebnistechnisch dann mit relativ leeren Händen da. Immerhin langte es noch für einen Top-10-Platz für René.

Die Senioren 3 fuhren wenig später zeitversetzt los und mit Ihnen starteten Uwe sowie Neuzugang Ingolf. Hier fuhr zunächst ein kompaktes Feld. Uwe musste erkältungsbedingt dann das Rennen leider aufgeben und ging hier gesundsheitstechnisch kein Risiko ein. Ingolf hatte die Spitze immer fest im Blick und musste dann trotzdem eine forsche Attacke einer kleinen Gruppe erleben, der er nicht sofort folgen konnte. Da auch hier das Peloton das Loch nicht wieder zufuhr, war dann die Vorentscheidung gefallen. Mit einer Soloattacke krönte am Ende Jörn Mattke seine starke Leistung und gewann vor Volker Herbrand und Thorsten Dropp.

Das nächste Rennen war das der Damen und Senioren 4. Für uns dabei war Wowi, der sich aktuell zwar verstärkt dem Zeitfahren widmet, aber so ein Heimrennen natürlich gerne mit nimmt. Naturgemäß sind die Leistungsunterschiede in diesen Klassen etwas größer und so kam es relativ früh zu mehreren Selektionen. Ganz vorne bildete sich eine 3-Frau-2-Mann-Gruppe und mittendrin fuhr auch der Wowi. Diese Gruppe harmonierte sehr gut und blieb bis zum Ende zusammen, wo dann allerdings Wowi mit einer Attacke im Stile eines Finisseurs triumphierte. Den Spurt der Damen entschied wenig später Cornelia Brückner vor Maxi Rathmann und Eike Liefke für sich. Das Podest der Senioren 4 komplettierten Carsten Daun und Klaus Müller.

Blieb also noch das Elite-Rennen übrig. Zahlenmäßig waren die Radkämpfer gut vertreten und um die Spitzenplätze wollte man auch ein Wörtchen mitreden.

Für Tino verwandelte sich das Rennen nach einem Kettenabwurf in der ersten Runde bereits früh zu einem unfreiwilligen Einzelzeitfahren. Der Rest der grünen Armada zog aber munter am Horn und insbesondere Sascha setzte auch einige Fluchtversuche an. Diese wurden aber allesamt vereitelt, so daß es am Ende trotz eines lebhaften Rennens zu einem Sprint des Hauptfeldes kam. Diesen entschied Christoph Achnitz vor Matthias Sellnow für sich. Auf Platz 3 sorgte Adrian für einen versöhnlichen Abschluss für das Heimteam. 

In der finalen Rennphase kam es leider noch zu einem schweren Rennunfall, der einen Transport ins Krankenhaus  notwendig machte. Wir wünschen dem Gestürzten gute Besserung.

Am Ende des Renntages stellte sich dann tatsächlich auch noch Frühlingswetter ein und die Straßensaison soll jetzt weiter Fahrt aufnehmen.

Wir danken allen Helfern und Unterstützern und weisen auf das nächste MOL-Cup-Rennen hin, welches das Zeitfahren im Rahmen das Sattelfestes in Altlandsberg sein wird.


(baa)

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